30.08.2009 von Marko Gräßlin
Schwetzingen war Sommerresidenz der Pfälzer Kurfürsten. Das wunderschöne Barockschloß ist bis heute das Herzstück der kleinen Stadt und eines der Highlights in der Metropolregion. Ein Besuch lohnt sich aber auch für historisch nicht so interessierte Besucher. Man kann den Flair der Stadt in einer der zahlreichen Szenekneipen auf dem Schloßplatz auf sich wirken lassen, oder bei Spaziergänge im weitläufigen Schloßpark Natur und Kultur genießen.
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Schwetzinger Schloß – der Mittelbau
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Herbststimmung im Schloßgarten
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Schwetzingen – Moschee im Nebel
Schloß
Das Schloß ist der Idealtypus der absolutistischen Sommerresidenz. Die ganze Anlage strahlt trotz ihrer monumentalen Größe eine beschwingte Leichtigkeit aus. Ein “Urlaubsparadies” für Fürst und Hof. Die Ursprünge des Schlosses gehen zwar in das Mittelalter zurück. Seinen heutigen Charakter erhielt es jedoch im 18 Jahrhundert zur Blütezeit des Barock.
Den Höhepunkt in seiner Geschichte war die Zeit des kunstsinnigen Kurfürsten Carl-Theodor, zu der unter anderem Mozart und Voltaire hier Gast waren.
Schloßgarten
Der Schwetzinger Schloßgarten ist eine Art “Themenpark”. Auf dem ganzen Areal verteilt trifft man auf Nachbauten von Tempeln, einem stilisierten römischen Äquaduct mit begehbarem Wachturm, eine Moschee und vielem mehr. Der vordere Teil im barocken Stil mit strengen Formen kontrastiert mit einem englischen Landschaftsgarten in einem naturbelassenen Parkcharakter. Die komplette Anlage soll eventuell in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen werden.
Gastromeile
Nicht nur kulturell, auch gastronomisch hat Schwetzingen einiges zu bieten. Dabei bildet natürlich wiederum der Schloßplatz das Zentrum der gastronomischen Szene, hier befindet sich eine ganze Reihe von Bars, Restaurants und Cafés . Besonders an lauen Sommerabenden entwickelt sich dieser Platz zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Region.
Eine Spargelfrau aus Bronze weist auf die lokale Spezialität hin, die Stadt Schwetzingen ist ein Zentrum des Spargelanbaus, sie ist sogar Namenspatin für die Sorte “Schwetzinger Meisterschuß”. Entsprechend ist in der Saison frischer Spargel natürlich fester Bestandteil der lokalen Speisekarten.
Links
Seite der staatlichen Schlösserverwaltung mit Informationen zu Geschichte und Besuch:
http://www.schloss-schwetzingen.de
Links zur Gastronomie im Rhein-Neckar-Guide
Tags: Ausflugsziele · Gastronomie · Städte
23.05.2009 von Marko Gräßlin
Nicht weit vom Rhein entfernt, versteckt in einem kleinen Wäldchen befindet sich bei Neuhofen ein sehr beliebter Badesee. Die Schlicht ist einer der vielen durch Kiesabbau entstandenen Baggerseen in der Rheinebene. An einem Teil des Ufers erstreckt sich eine lange Liegewiese. An deren Ende befindet sich auf einer kleinen Anhöhe eine chillige Strandbar mit Sand, Beachvolleyball und Hollywoodschaukeln, die auch am Ende des Badetages zum verweilen einlädt.
Auf der anderen Seite der Liegewiese schließt sich eine mit Büschen bewachsene Uferzone an, die an mehreren Stellen durch kleine Strandabschnitte unterbrochen wird, hier befindet sich der FKK Bereich.
Wie kommt man hin
Wie eingangs erwähnt ist die Schlicht in einem Wäldchen verborgen und deshalb nicht ganz einfach zu finden. Mit dem Auto ist sie nur von der Landstraße zwischen Neuhofen und Waldsee zugänglich. Hier gibt es etwa in der Mitte zwischen den Orten eine Ausfahrt zum Parkplatz. Man kann entweder direkt hier parken und durch ein kleines Wäldchen zum See laufen, oder links den Feldweg entlang direkt bis zu einem weiteren Parkplatz an der Strandbar fahren.
Mit dem Fahrrad ist die Schlicht sowohl von Ludwigshafen, wie auch über die Altriper Fähre vom Süden Mannheims über Feld- und Waldwege zu erreichen.
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10.04.2009 von Marko Gräßlin
Aus aktuellem Anlaß werde ich in den nächsten Wochen hier einige schöne Biergärten aus der Region vorstellen. Den Anfang macht das im Weiler Schwabenheimer Hof, direkt am Neckar zwischen Heidelberg und Ladenburg gelegene Restaurant zum Anker. In vergangen Zeiten war der Anker ein Anlaufpunkt für die Flößer, welche Holz flussabwärts verschifften. Heute ist er eher von Radfahrern besiedelt, da er aufgrund seiner Lage zwischen den großen Städten und einer guten Anbindung über autofreie und geteerte Wege einen hervorragenden Zwischenstop oder auch ein Ziel für Radtouren bildet.
Kulinarisch wird solide Biergartenkost zu der schönen Lage entsprechenden, (also nicht ganz günstigen) Preisen geboten.
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Tags: Ausflugsziele · Biergärten · Gastronomie
24.03.2009 von Marko Gräßlin
Das bekannteste Exponat des Wilhelm-Hack Museums findet man an seiner Aussenwand, ein riesiges, vom spanischen Künstler Miró gestaltetes Gemälde aus bunter Keramik. Das Gebäude mit der markanten 70er Jahre Architektur wurde in den letzten Monaten umfassend saniert und gerade wiedereröffnet.
Bis 26.4. besteht nun die einmalige Gelegenheit in der Ausstellung “alles” einmal die komplette Sammlung mit Kunst aus unterschiedlichsten Epochen von Mittelalter bis Moderne und aus unterschiedlichsten Stilrichtungen zu sehen. Passend zur 70 er Jahre Architektur findet sich auch eine Kollektion von Pop Art Bildern unter anderem von Andy Warhol und Roy Lichtenstein. Wichtig zu wissen, Samstags besteht freier Eintritt.
http://www.wilhelmhack.museum
Tags: Ausflugsziele · Ludwigshafen
15.03.2009 von Marko Gräßlin
Gelegentlich entdeckt man auch mitten in seinem heimischen Revier kleine Überraschungen.Sehr angenehm überrascht wurde ich von der Bar und der Terrasse des “le Corange” im 5. Stock des Kaufhauses Engelhorn. Zumindest am Freitag Nachmittag ein etwas ruhigerer Ort im Trubel der City.
Ausnehmend schickes Ambiente, guter Kuchen und eine Terrasse hoch über den Planken (die ich aufgrund der Aussentemperatur leider nicht genauer inspizieren konnte). Alles in allem eine gute Anlaufstelle um sich von den Strapazen eines langen Shoppingtrips zu erholen.
“le Corange” im Rhein-Neckar-Guide
Tags: Gastronomie · Mannheim
11.02.2009 von Marko Gräßlin
Der Siegeszug des Automobils begann 1886 im Mannheimer Quadrat T6, als der Ingenieur Karl (oder auch Carl) Benz seinen dreirädrigen Motorwagen aus der kleinen Werkstatt schob, anwarf und die Mannheimer Ringstraße entlangtuckerte. Weniger erfolgreich als seine technischen Konstruktionen gestaltete sich die Beziehung zu seinen Geschäftspartnern. Seine damalige Firma ist eine der Keimzellen des Daimler Konzerns, der zum Ärger der Mannheimer den Namen Benz heute nur noch in der Marke Mercedes-Benz weiterleben lässt.
Karl Benz selbst kehrte 1903 der Firma und seinen Partnern den Rücken und gründete auf seine alten Tage gemeinsam mit den Söhnen ein neues Unternehmen. Bis zum heutigen Tag existiert in Ladenburg die “Carl Benz Söhne GmbH”, welche allerdings schon zu seinen Lebzeiten 1924 den Automobilbau einstellte. Vor wenigen Jahren gab die Firma auch die alte Produktionstätte mit der historischen Backsteinhalle auf. Glücklicherweise wurde dieses Industriedenkmal gerettet und mit Unterstützung von Mercedes-Benz in ein modernes, sehr liebevoll gestaltetes und ansprechendes Museum umgewandelt.
Hier kann man sich ein Bild machen unter welchen Umständen und mit wie viel manueller Arbeit das erste Auto entstanden ist. Natürlich ist auch ein Exemplar dieser Bauart hier zu bestaunen. Die ca. 70 hier ausgestellten Fahrzeuge geben einen guten Einblick in die automobile Frühzeit. Weitere Bereiche sind der Entwicklung des Fahrrades und dem Motorrennsport gewidmet.
Einen knappen Kilometer von der Fabrik entfernt befindet sich das ehemalige Wohnhaus von Karl-Benz. Es ist der Sitz der Gottlieb Daimler und Karl-Benz Stiftung. Eine teilweise Besichtigung ist Sonntagnachmittag möglich.
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Automuseum Dr. Carl Benz
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Im Carl-Benz Museum
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Das erste Auto
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Werkzeugmaschine von Carl Benz
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Wohnhaus der Familie Benz
http://www.automuseum-ladenburg.de
http://www.daimler-benz-stiftung.de
http://www.mercedes-benz-classic.com
Tags: Ausflugsziele