Rhein-Neckar-Guide — Der Freizeit- und Ausflugsführer für die Metropolregion

Rhein-Neckar-Guide

Der Freizeit- und Ausflugsführer für die Metropolregion

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Das Forsthaus am Isenach Weiher

01.10.2011 von Marko Gräßlin

Mitten im Pfälzer Wald, an einem kleinen See liegt das beliebte Ausflugslokal “Forsthaus am Isenach Weiher”. Der sehr schöne Biergarten mit Kinderspielplatz liegt direkt am Ufer des Weiher. Als besonderes Schmankerl kann man sich ein Ruderboot mieten und auf das Wasser herauspaddeln.

Der Isenach Weiher liegt etwa auf halber Strecke zwischen Bad Dürkheim und Kaiserslautern. Natürlich ist er auch ein geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen durch den Pfälzer Wald.

http://www.forsthaus-isenach.de

Tags: Ausflugsziele · Biergärten · Gastronomie · Pfalz

Die John Deere Traktorenfabrik in Mannheim

31.08.2011 von Marko Gräßlin

Im Mannheimer Stadtteil Lindenhof befindet sich das größte europäische Werk des Landmaschinenherstellers John Deere. Hier wurde auch 1921 der legendäre Lanz Bulldog entwickelt (die Heinrich Lanz AG wurde 1956 von John Deere übernommen).

Im zugehörigen John Deere Forum gibt es neben den modernen Landmaschinen des Konzerns auch einen orginial Bulldog zu sehen. Bei den meisten Maschinen darf man sich sogar ins Führerhaus setzen.

Als Ergänzung gibt es einen Informationsfilm, ein Bistro, sowie Spielangebote für Kinder. Werksführungen sind zu bestimmten Terminen nach Voranmeldung möglich.

John Deere Forum Webseite

Tags: Ausflugsziele · Mannheim

Von Mannheim nach Ladenburg und Schriesheim – Radtour am Neckar

16.08.2011 von Marko Gräßlin

Die Radstrecke von Mannheim nach Schriesheim ist sehr gut für einen gemütlichen Nachmittags-Fahrradausflug geeignet. Knappe 20 Kilometer über die Ebene ohne nennenswerte Steigungen, zumeist autofrei am Fluß und durch die Felder, immer mit dem Panorama der Bergstraße als Ziel vor Augen.


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Am Fluß und durch die Felder

Vom Start an der Mannheimer Kurpfalzbrücke geht es auf dem Neckardamm entlang hinter dem Fernsehturm und dem Luisenpark vorbei. Man folgt dem Wegverlauf (später geht es vom Damm runter parallel  zum Neckarufer) bis nach Seckenheim. In Seckenheim führt der Weg unterhalb des Schlosses am Ufer des Neckars entlang und endet nach einem kleinen Anstieg auf einem breiten, geteerten Feldweg (Wörthfelder Weg) in den man dann links einbiegt.

Dieser führt über die Felder nach Neckarhausen hinein. In Neckarhausen der Straße folgen bis sie unter einer Eisenbahnbrücke hindurchführt. Hinter der Brücke geht es scharf links auf die Fußgänger/Fahrradbrücke über den Neckar nach Ladenburg.

In Ladenburg

Hinter der Brückenabfahrt biegt man gleich wieder links ein und steht dann an der Bahnhofsstraße. In diese biegt man rechts ein, nach knapp 400 Metern hat man den Eingang zu Altstadt erreicht.

Diese durchquert man auf der Hauptstraße. Allerdings bietet es sich an hier ein wenig zu verweilen. Schon nach 100 Metern lockt der erste kleine Platz mit Eiscafé. Neben einigen Cafés und Restaurants hat die Altstadt viel Geschichte zu bieten. An mehreren Stellen bieten Grabungsfenster einen Einblick in den Untergrund mit Mauerresten aus unterschiedlichsten Jahrhunderten. Das Lobdengaumuseum im Bischofshof informiert über die bewegte Vergangenheit der kleinen Stadt.

Am Ausgang der Altstadt mündet die Hauptstraße in die Schriesheimer Straße, dieser folgt man nach rechts bis zum Ortsende von Ladenburg. Hier biegt man erst links ab und nach ca. 100 Metern wieder rechts in den “Schriesheimer Fußweg” der ohne Autoverkehr bis an den Ortsrand von Schriesheim führt.

Schriesheim

Lohnende Ziele in Schriesheim sind zum Beispiel der historische Marktplatz mit Kaffeehaus, oder nach kurzem, aber sehr steilem Anstieg die Ruine Strahlenburg mit Burgrestaurant und dem Bergfried als Aussichtsturm.

Varianten

Aus Mannheims Süden lohnt es sich nicht unbedingt an der Kurpfalzbrücke zu starten, hier kann der Einstieg besser am Seckenheimer Schloß erfolgen.

In Neckarhausen kann man statt der Brücke über den Neckar auch die etwa 1 km stromaufwärts gelegene Autofähre verwenden (sehr günstige Tarife für Radfahrer).

http://www.strahlenburg-schriesheim.de

http://www.kaffeehaus-schriesheim.de

http://www.lobdengau-museum.de

http://web.rhein-neckar-guide.de/karl-benz-museum-in-ladenburg/

Tags: Mannheim · Radtour · Sonstiges

Wildpark Rheingönheim – das Familienausflugsziel

11.04.2010 von Marko Gräßlin

Frei laufende Rehe füttern, Ziegen und Kaninchen streicheln, urtümlich zottelige Auerochsen aus sicherer Entfernung bewundern oder das muntere Leben einer Wildscheinfamilie beobachten… dies alles und noch einiges mehr kann man im Wildpark Rheingönheim im äußersten Süden von Ludwigshafen erleben
Ein kleines Restaurant mit Aussenterrasse und einem auch für Kleinkinder geeignetem naturnahen Spielplatz runden das sehr familiengeeignete Angebot ab.

Wie kommt man hin?

Der kleine Tierpark liegt an der Landstraße von Rheingönheim nach Neuhofen (genaugenommen am Nordende von Neuhofen). Der Weg ist ausgeschildert und es gibt einen Parkplatz von dem aus man nur noch die Straße überqueren muss.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Tierpark per Bus (Haltestelle “Wildpark Rheingönheim” zu erreichen).

Der Wildpark bietet sich auch als Ziel, oder Zwischenstation einer Radtour an. Er ist z.B. von Mannheim über die Altriper Rheinfähre zu erreichen (ca. 8 km ab der Fähre).

Weitere Informationen (z.B. Öffnungszeiten + Preise)

Förderverein


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Tags: Ausflugsziele · Ludwigshafen · Pfalz · Radtour

Von Mannheim nach Speyer – die Radtour am Rhein

04.03.2010 von Marko Gräßlin

Auf dem Rheindeich zwischen der Altriper Rheinfähre und dem Speyerer Dom erstreckt sich eine der beliebtesten Radstrecken der Metropolregion. In der Natur, eben, weitestgehend Autofrei und mit zahlreichen Einkehr- und Bademöglichkeiten ist diese Tour sehr familiengeeignet. Die Länge der Strecke in eine Richtung beträgt ca. 20 Kilometer.


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Vom Fähranleger folgt man etwa einen halben Kilometer der Straße bis an den Ortseingang von Altrip. Hier biegt man links auf den Deich ab. Jetzt geht es praktisch bis ans Ziel immer auf oder am Deich entlang. Nach ca. 4 km findet sich auf der rechten Seite die erste Bademöglichkeit und ein Restaurant.


Und schon zwei Kilometer weiter passiert man die Altrheinklause mit idyllischem Blick auf den Otterstädter Altrhein. Der Deich folgt nun dessen Verlauf (wegen dem Auwald sieht man allerdings nicht viel davon), bis an den Ortsrand von Otterstadt. Nun geht es ein Stück den Ort entlang bis der Weg auf eine Landstraße trifft.

Wenn man links abbiegt kann man die Tour über die Kollerinsel und Kollerfähre abkürzen (begrenzte Fährzeiten beachten!). Nach Speyer geht es jedoch über einen Feldweg weiter, dessen Einmündung ein paar Meter auf der rechten Seite liegt. Dieser verläuft übrigens parallel zum Naherholungsgebiet Binsfeld mit diversen Badestränden und Buchten (teilweise FKK).

Am Ende des Weges trifft man wieder auf die Landstraße, hier muss man rechts abbiegen auf einen Radweg parallel zur Straße. Diesem folgend sieht man schon bald die imposante Silhouette des Speyerer Doms vor sich. Als passender Abschluß empfiehlt sich eine zünftige Vesper im Biergarten der Hausbrauerei Domhof direkt daneben.

Wie gehts zurück?

Genug gestrampelt? Dann geht es bequem mit der S-Bahn in 24 Minuten zurück nach Mannheim. Ansonsten kann man natürlich den gleichen Weg zurück nehmen oder über die Brücke und rechtsrheinisch zurück fahren. Hier gibt es verschiedene, aber nicht ganz so einfach zu findende Wegevarianten über Ketsch, Brühl und Schwetzingen.

In Mannheims Süden trifft man auf das kaum umfahrbare Hafengebiet, wer hier nicht durch möchte sollte sich überlegen den Schwetzinger Bahnhof anzusteuern und das letzte Wegstück mit dem Zug zurückzulegen. Fahrräder können im Nahverkehr zu vielen Zeiten frei mitgenommen werden.

Tags: Ausflugsziele · Mannheim · Pfalz · Radtour · Sonstiges

Weinheim – Vielfalt rund um den Marktplatz

01.11.2009 von Marko Gräßlin

Die kleine Stadt Weinheim ist ein beliebtes Ziel für Szenegänger, Naturliebhaber, Ausflügler und Touristen. Das lebendige Herz der Altstadt bildet der historische Marktplatz mit seinen Straßencafés, Restaurants und Szenebars.
Unterhalb schließt sich das pittoreske Gerberviertel mit liebevoll sanierten Fachwerkhäusern an.

Hermannshof und Exotenwald

Naturfreunde wird der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof begeistern. Vor alle im Frühjahr findet man hier ein Blütenmeer welches auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung ist. Hinter dem angrenzenden Schloßgarten beginnt der Exotenwald. Er wurde zwischen 1873 und 1883 vom Freiherr von Berckheim als Park angelegt. Mittlerweile ist er ein richtiger Wald geworden in dem sich weiterhin an vielen Stellen exotische Bäume befinden. Am bekanntesten sind die im Westen der USA heimischen Mammutbäume.

Die zwei Burgen

Auf der gegenüberliegenden Seite des Weinheimer Tals erheben sich die zwei Burgen Windeck und Wachenburg. Wobei es sich nur bei der Windeck um eine echte mittelalterliche Ruine handelt. Die noch etwas höher gelegene Wachenburg wurde erst am Anfang des 20. Jahrhunderts von Studentenverbindungen errichtet. Beide sind von Weinheim aus per Fuß erreichbar, sind bewirtschaftet und bieten eine gute Aussicht über die Rheinebene.

Wie kommt man hin?

Weinheim ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Entweder mit der deutschen Bahn, oder der Linie 5 der RNV. Vom Bahnhof bzw. der Haltestelle der RNV fahren Busse ins Zentrum (Dürreplatz), das aber auch zu Fuß (ca. 1 km) zu erreichen ist.
Mit dem Auto sucht man sich am besten einen Parkplatz am Rand der Altstadt und läuft ein paar hundert Meter, da aufgrund vieler Einbahnstraßen und Verbote das Parken nicht ganz einfach ist.
Ein beliebtes Ziel ist Weinheim auch für Radtouren, ein kühles Bier unter alten Bäumen auf dem Marktplatz bildet dabei den krönenden Abschluß.

Tags: Ausflugsziele · Städte