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	<title>Rhein-Neckar-Guide &#187; Heidelberg</title>
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	<description>Der Freizeit- und Ausflugsführer für die Metropolregion</description>
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		<title>Romantische Weihnachtsmärkte im Odenwald</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 11:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Gräßlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflugsziele]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine mittelalterliche Städtchen und stolze Schlösser sind das romantische Ambiente für stimmungsvolle Weihnachtsmärkte im Odenwald. So findet der Michelstadter Weihnachtsmarkt in den Straßen und Gassen um das weltbekannte historische Fachwerk-Rathaus aus dem Jahre 1484 statt. In der Nachbargemeinde Erbach bildet das Schloß der Grafen von Erbach die Kulisse. Auch der Weihnachtsmarkt in Amorbach bietet heimelige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine mittelalterliche Städtchen und stolze Schlösser sind das romantische Ambiente für stimmungsvolle Weihnachtsmärkte im Odenwald. So findet der Michelstadter Weihnachtsmarkt in den Straßen und Gassen um das weltbekannte historische Fachwerk-Rathaus aus dem Jahre 1484 statt.</p>
<p>In der Nachbargemeinde Erbach bildet das Schloß der Grafen von Erbach die Kulisse. Auch der Weihnachtsmarkt in Amorbach bietet heimelige Atmosphäre im barocken Ambiente.</p>
<p>Wer es etwas städtischer mag wird in Heidelberg fündig. Der Weihnachtsmarkt verteilt sich auf verschiedenen Plätzen entlang der Fußgängerzone, und lässt sich somit hervorragend mit dem vorweihnachtlichen Shopping verbinden.</p>
<p>Das romantische Highlight ist jedoch der kleine Weihnachtsmarkt der am zweiten Adventswochenende (Do. &#8211; So.) auf dem weltberühmten Heidelberger Schloss stattfindet.</p>
<p>Ein echter Publikumsmagnet ist der auf das Jahr 1487 zurückgehende altdeutsche Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen. Dieser findet in perfekter Kulisse in den Gassen rund um die Kaiserpfalz statt.</p>
<p><a href="http://www.schloss-heidelberg.de/de/schloss-heidelberg/Veranstaltungen/238416.html">http://www.schloss-heidelberg.de/de/schloss-heidelberg/Veranstaltungen/238416.html</a><br />
<a href="http://www.michelstaedter-weihnachtsmarkt.de">http://www.michelstaedter-weihnachtsmarkt.de</a></p>
<p><a href="http://www.amorbach.de/index.php?c=hcpg&amp;p=33">http://www.amorbach.de/index.php?c=hcpg&amp;p=33</a>9 Impressionen und Video von 2010</p>
<p><a href="http://www.erbach.de/veranstaltungen/erbacher-schlossweihnacht.html">http://www.erbach.de/veranstaltungen/erbacher-schlossweihnacht.html</a><br />
<a href="http://www.weihnachtsmarkt-badwimpfen.de">http://www.weihnachtsmarkt-badwimpfen.de</a></p>
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		<title>Der Studentenkuss &#8211; eine romantische Spezialität aus Heidelberg</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Gräßlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Spezialitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur als Mitbringsel und Souvenir beliebt ist der berühmte Heidelberger Studentenkuss. Die leckere Kreation aus Schokolade, Nougat und Waffeln erblickte 1863 im ältesten, noch existierenden Café Heidelbergs, dem Café Knösel das Licht der Welt. Zu dieser Zeit war es ein beliebter Treffpunkt der Heidelberger Studenten. Die Kontaktaufnahme interessierter Damen war zu der damaligen Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur als Mitbringsel und Souvenir beliebt ist der berühmte Heidelberger Studentenkuss. Die leckere Kreation aus Schokolade, Nougat und Waffeln erblickte 1863 im ältesten, noch existierenden Café Heidelbergs, dem Café Knösel das Licht der Welt. Zu dieser Zeit war es ein beliebter Treffpunkt der Heidelberger Studenten. Die Kontaktaufnahme interessierter Damen war zu der damaligen Zeit aufgrund strenger Gouvernanten nicht so einfach. Der Name des Gebäcks ist damit als eine romantische Anspielung zu verstehen.<br />
Studentenküsse sind in Heidelberg heute nicht nur im Café Knösel, sondern auch in verschiedenen Geschäften und Chocolaterien käuflich zu erwerben. </p>
<ul>
<li><a href="http://www.rhein-neckar-guide.de/Caf%C3%A9-Kn%C3%B6sel-Heidelberg_67I1889.html">Café Knösel im Rhein-Neckar-Guide</a></li>
<li><a href="http://www.chocolaterie-heidelberg.de/index/menuid/17"  target="_blank">Studentenkuss bei der Chocolaterie Yilly</a></li>
<li><a href="http://www.alles-schoko.de/spezialitaeten.html" target="_blank">Studentenkuss bei der Chocolaterie Roco</a></li>
</ul>
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		<title>Rund um den Königstuhl</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 20:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Gräßlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflugsziele]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Königstuhl ist untrennbarer Bestandteil der romantischen Kulisse Heidelbergs. Der 567 m hohe Berg erhebt sich direkt hinter der Heidelberger Altstadt und trägt auf einer vorgelagerten Flanke das weltberühmte . Auf seinem Gipfel liegt einem Heidelberg zu Füßen und der Blick reicht über die Rheinebene manchmal bis zu der gegenüberliegenden Bergkette des Pfälzer Waldes. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Königstuhl ist untrennbarer Bestandteil der romantischen Kulisse Heidelbergs. Der 567 m hohe Berg erhebt sich direkt hinter der Heidelberger Altstadt und trägt auf einer vorgelagerten Flanke das weltberühmte <!--intlink id="8" type="post" text="Heidelberger Schloss"-->. Auf seinem Gipfel liegt einem Heidelberg zu Füßen und der Blick reicht über die Rheinebene manchmal bis zu der gegenüberliegenden Bergkette des Pfälzer Waldes.</p>
<h3>Der Aufstieg</h3>
<p>Für den Aufstieg zu Fuss sollte man ca. zwei Stunden einplanen und körperlich Fit sein, da es logischerweise ausschließlich bergauf geht. Der Weg aus der Altstadt führt am Schloss vorbei über die Molkenkur und weiter oben durch dichte Tannenwälder, er ist nicht zuletzt aufgrund der sich bietenden Ausblicke recht reizvoll. Die schärfste Wegvariante ist die Himmelsleiter, eine Treppe die in gerader Linie durch den Wald auf den Gipfel zuführt.</p>
<p>Wer es weniger anstrengend mag, fährt vom Kornmarkt oder vom Schloss aus mit der <a href="http://www.rhein-neckar-guide.de/Bergbahn-Heidelberg_2I391.html">Heidelberger Bergbahn</a>. Diese rühmt sich zugleich die älteste und modernste Standseilbahn Deutschlands zu sein. Die moderne Molkenkurbahn befährt die erste Etappe vom Kornmarkt (Altstadt), über das Schloss bis zur Station Molkenkur. Dort steigt man in die historische, 2005 grundlegend überholte Königstuhlbahn mit ihren gemütlichen Holzwägen um. Natürlich kann man auch beliebig Bahn- und Fussetappen kombinieren.</p>
<p>Die schon mehrmals erwähnte Molkenkur hat ihren Namen von einer 1852 erbauten Gaststätte in der früher Kuren auf Basis von Ziegenmolke angeboten wurden. Hier, hoch über der Stadt stand auch das schon 1537 niedergebrannte erste Schloss. Heute befindet sich hier neben der Bergbahnmittelstation ein <a href="http://http://www.rhein-neckar-guide.de/Molkenkur-Heidelberg_10I614.html">kleines Hotel mit Restaurant/Café</a> und einer Terrasse mit Ausblick.</p>
<h3>Der Gipfel</h3>
<p>Oben auf dem Königstuhl angekommen, sollte man sich erstmal etwas Zeit für die Aussicht nehmen. Danach kann man den Erlebnispark &#8220;<a href="http://www.rhein-neckar-guide.de/M%C3%A4rchenparadies-Heidelberg_44I978.html">Heidelberger Märchenparadies</a>&#8221; besuchen, oder einer der Flugvorführungen in der <a href="http://www.tinnunculus-heidelberg.de/">Falknerei Tinnunculus</a> beiwohnen. Für das leibliche Wohl sorgt das<a href="http://www.rhein-neckar-guide.de/K%C3%B6nigstuhl-Berghotel-&amp;-Restaurant-Heidelberg_11I1452.html"> Berghotel und Restaurant Königstuhl</a>. Für öffentliche Führungen der  <a href="http://www.lsw.uni-heidelberg.de">Landessternwarte Heidelberg</a> ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.</p>
<h3>Und weiter gehts</h3>
<p>Der Königstuhl ist auch sehr gut als Ausgangspunkt für Spaziergänger und Wanderer geeignet. Neben der Möglichkeit einfach nach Heidelberg zurück zu laufen, kann man von hier beispielweise drei beliebte und bekannte Restaurants erreichen. Das nächstliegendste (ca. 2 km) ist der Landgasthof &#8220;<a href="http://www.rhein-neckar-guide.de/alter-Kohlhof-Heidelberg_10I31.html">alter Kohlhof</a>&#8220;. Etwas weiter (ca. 6 km), aber auch sehr schön zu laufen ist das Restaurant <a href="http://www.roessel-waldhilsbach.de/">&#8220;Zum Rössel&#8221;</a> in Waldhilsbach.</p>
<p>Ähnlich weit ist es zum &#8220;<a href="http://www.bierhelderhof.de/" target="_blank">Bierhelder Hof</a>&#8221; der neben Erzeugnissen aus eigener Landwirtschaft auch einen sehr schönen Biergarten inmitten grüner Weiden bietet.</p>
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		<title>Zur Geschichte des Heidelberger Schlosses</title>
		<link>http://web.rhein-neckar-guide.de/zur-geschichte-des-heidelberger-schlosses/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 18:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Gräßlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[...wie es entstand...wer hier lebte...welches Fürstengeschlecht eine Medaille für die Förderung des Fremdenverkehrs verdient...warum eine Geiselnahme Heidelbergs Blüte begründete...wieso allein Franzosen dafür verantwortlich sind was es heute ist...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Anfänge</h3>
<p>Die Ursprünge des Baus liegen verborgen im Dunkel des Mittelalters. Heidelberg wurde erstmals 1196 erwähnt, zu dieser Zeit könnte eine Burg im Besitz von Konrad von Hohenstaufen, einem Bruder des Kaisers Friedrich Barbarossa existiert haben.</p>
<p>Aber schon vorher gab es eine Burg oberhalb des späteren Schlosses auf der Molkenkur. Sie gehörte dem lokalen Adelsgeschlecht von Bergheim. Aus ihr ging das obere Schloss hervor, welches durch eine Pulverexplosion in Folge eines Blizschlages im Jahr 1537 zerstört wurde.1214 wurde die Kurpfalz zu der auch Heidelberg gehörte, Ludwig I. aus dem Geschlecht der Wittelsbacher zu Lehen gegeben.</p>
<p>Dieses Herrschergeschlecht regierte die Pfalz und Bayern bis ins Revolutionsjahr 1918. Die Familie hat sich im übrigen große Verdienste um den deutschen Fremdenverkehr erworben, auch Neuschwanstein wurde von einem Wittelsbacher erbaut (König Ludwig II. von Bayern).</p>
<p>Es ist recht wahrscheinlich, daß Ludwig der I. bald nach 1214 mit dem Bau des Heidelberger Schlosses begonnen hat. Ludwig und seine Nachfolger waren „Pfalzgraf bei Rhein“ und gehörten damit zu den 9 Kurfürsten welche den deutschen Kaiser wählten.</p>
<p>Der älteste, bis heute existierende Teil des Schlosses wurde vom Jahr 1400 an von Ruprecht III. gebaut. Dieser war gerade als Ruprecht I. zum deutschen König gewählt worden, und brauchte deshalb nicht nur mehr Platz, sondern auch eine sichere Festung.</p>
<h3>Die Blütezeit</h3>
<p>Sein Enkel Kurfürst Friedrich I., auch „der Siegreiche“ genannt war vielleicht der wichtigste Bewohner des Schlosses. Er war ein äußerst listiger Stratege, weswegen er 1462 die Schlacht bei Seckenheim haushoch gewann. Dabei gelang es ihm den Markgraf von Baden, den Graf von Württemberg und den Bischof von Metz gefangenzunehmen. Die drei prominenten Geiseln wurden auf dem Schloss gefangengesetzt und mussten neben einem hohen Lösegeld auch einiges an Territorien abdrücken. Die Kurpfalz wurde dadurch zu einer der stärksten Mächte im Reich.</p>
<p>In den folgenden 160 Jahren bis 1622 wurde das Schloss mehrmals erweitert und verschönert. Kurfürst Ottheinrich baute von 1556-1559 den ersten Renaissance Palast in Deutschland. Im Jahr 1616 startete Kurfürst Friedrich V. den Bau des berühmten Gartens „Hortus Palatinus“, der wegen dem sich bald ankündigenden 30 Jährigen Krieg niemals vollendet wurde.</p>
<h3>Die Zerstörungen</h3>
<p>Friedrich V. bewies in diesem Krieg kein gutes Händchen. Er ließ sich gleich am Anfang zum König von Böhmen wählen. Das brachte Ihm Ärger mit dem Kaiser ein. Leider verlor er dann auch gleich die Schlacht am weissen Berg, die erste große des Krieges. Damit war neben dem Königstitel auch sein Land und alle Herrschaftsrechte weg. In die Geschichte eingegangen ist er unter dem wenig schmeichelhaften Titel „der Winterkönig“, da er sein Königtum nicht mehr als einen Winter durchgehalten hat.</p>
<p>Die kaiserlichen Truppen nahmen 1622 Heidelberg und das Schloss ein. Mit einer Unterbrechung von 1633 bis 1635 während der es von den Schweden erobert und besetzt wurde, war das Schloss den Rest des Krieges in kaiserlicher Gewalt.</p>
<p>Nach dem westfälischen Frieden 1648 wurde Heidelberg und die Kurpfalz Karl Ludwig, dem Sohn des Winterkönigs zurückgegeben. Der begann erstmal die erheblichen Zerstörungen am Schloss zu reparieren.</p>
<p>Aber der nächste Krieg ließ nicht allzulange auf sich warten. Es gab einige Irritationen über die Erbfolge von Kurfürst Karl II., dessen Schwester die Schwägerin des französischen Königs Ludwig XIV. war.</p>
<p>König Ludwig war der Meinung dass er erben sollte, also marschierte er einfach so in der Kurpfalz ein. In dem nun folgenden Krieg wurde die Kurpfalz, Heidelberg und das Schloss völlig verwüstet. Nachdem die Besatzung des Schlosses kapituliert hatte, sprengten die Franzosen die großen Türme. Am Ende mussten die Franzosen sich zwar doch wieder zurückziehen, aber das Schloss wurde nie wieder völlig aufgebaut.<br />
Der neue Kurfürst Johann Wilhelm residierte in Düsseldorf. Sein Bruder Karl der III. der ihm auf den Thron folgte zog nach Heidelberg und plante das Schloss wiederzuerichten. Nach der offiziellen Version bekam er dann aber Ärger mit den Heidelbergern, weil er die protestantische Heilig-Geist Kirche zu seiner katholischen Hofkirche umfunktionieren wollte. So richtig sauer soll er dann die Residenz kurzerhand nach Mannheim verlagert haben. Dort begann er mit dem Bau des prächtigen Barockschlosses.</p>
<p>Wahrscheinlich hatten sich aber auch einfach die Zeiten geändert. Das Heidelberger Schloss ist eine düstere Festung auf dem Berg. In seinen Ursprüngen eine mittelalterliche Ritterburg. Schlösser nach diesem Modell waren im 18. Jahrhundert endgültig aus der Mode gekommen. Das Mannheimer Schloss ist ein heller, repräsentativer Palast ohne jede Verteidigungsfunktion.</p>
<p>Das vom Fürsten verlassene Heidelberger Schloss verfiel weiter. Wie viele alte Gemäuer wurde es als Steinbruch verwendet und sollte sogar, nachdem Heidelberg 1803 an Baden gefallen war, abgerissen werden.</p>
<h3>Die Auferstehung der Ruine</h3>
<p>Nachdem die Franzosen das Schloss ja schon in diesen ruinösen Zustand versetzt hatten, war es auch ein Franzose der es als „romantische Ruine“ wiederentdeckte und es somit auch vor dem Abriss bewahrte. Eigentlich war Graf Charles de Graimberg nur gekommen um die Landschaft und das Schloss zu malen. Die Faszination die es auf ihn ausübte, war so stark daß er blieb.</p>
<p>Die restlichen 54 Jahren seines Lebens widmete er dem Schloss. Mit seinen Forschungen, Zeichnungen und Publikationen machte er es bekannt und begründete den florierenden Schlosstourismus.</p>
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